Eine Forum-Seite für allgemeine Mitteilungen und Gespräche, für die sich keine thematisch passende Seite findet und vorerst auch keine eigene Seite angelegt werden soll (z.B. weil das Thema eigentlich gar nicht so recht ins Oekonux-Wiki passt). Vielleicht auch sowas wie ein kollektives Weblog.

Wichtig ist: jeder Tag wird vom ersten, der hierher kommt neu aufgesetzt. Dazu gibt es das Format der Ueberschrift

"=== Datum ==="


2006-12-06

wäre nicht schlecht, wenn im Mentalwealth - Theme oben der Pfadname der Seite auf der sich der User gerade befindet eingeblendet werden könnte. Da Moin unbeschränkt tiefe Pfade erlaubt und das Kastl oben so schön blau - leer ist, wär das eine echte Verbesserung!!! -- FranzNahrada 2006-12-06 22:40:58

Und das neue Verhalten der Recent pages das nur mehr den letztautor nennt finde ich nicht gut! -- FranzNahrada 2006-12-06 22:40:58

2006-11-28

Ich habe gerade festgestellt, dass in deutschsprachigen MediaWiki-Installationen der Talk-Namespace Diskussion heißt. Leider sind in diesem Wiki alle Talk-Seiten nach der falschen Annahme modelliert, dass sie überall Talk hießen. Jetzt müssten sie alle nach Diskussion umbenannt werden und die entsprechenden Referenzen geändert. Seufz. Ich muss doch mal über eine Tool nachdenken, mit dem das im Filesystem bearbeitet werden kann. Und die Templates müssten angepasst werden - was aber das kleinere Problem wäre. -- StefanMerten 2006-11-28 20:17:20

2006-09-02

Die gesamte rechnergestützte Oekonux-Infrastruktur war für ein paar Tage weg. Es gab leider schon wieder einen Hardware-Fehler :-( . Glücklicherweise konnten diesmal aber unsere Daten gerettet werden, so dass die massive Wiederaufbauarbeit, die Holger und ich in den letzten Wochen und Monaten geleistet haben, nicht gleich wieder beim Teufel ist. -- StefanMerten 2006-09-02 15:19:06

2006-08-29

Zitat aus einer heutigen privaten Diskussion mit Helmut Leitner über seine Motivation die ihn zum Mitschreiben gebracht hat: "Das Problem ist: Oekonux wäre ein topologisch richtiger Ort, als Theorie und Dienstleistungsort (Kopf) für OpenSource. Wenn er ausfällt, dann braucht es 3-5 Jahre, bis ein neues System in diese Rolle wachsen und schlüpfen kann". Interessante Wahrnehmung. FranzNahrada

2006-08-28

Es ist irreführend, wenn man zur Datumskennzeichnung des eigenen Beitrages nur "DateTime" (in doppelten eckigen Klammern) einsetzt, da damit bei jedem Speichervorgang ein aktuelles Datum erzeugt wird. Stattdessen muss die jeweilige Zeit selbst mit drin stehen, also z.B. DateTime(2006-08-21T19:16:45Z). Frage an die Experten: Gibt es dafür nicht eine Extra-Funktion, die nur beim ersten Speichern ein Datum aktuell setzt und danach statisch hält? -- StefanMeretz 2006-08-28 13:09:45

Thomas Kalka: Das geht wohl mit @ SIG @ (ohne Leerzeichen): -- ThomasKalka 2006-08-29 17:05:38

2006-08-17

ThomasKalka: Unter der Oberfläche brodelt es (mal wieder) in Oekonux. Ich fände dies sollte besprochen werden, bevor es zu Explosionen oder Dampfablässen kommt. Ich wünsche mir, dass die beteiligten versuchen, den Standpunkt der jeweiligen Gegenseite möglichst unterstützend zu beschreiben.

FranzNahrada: Thomas, Du verlangst etwas viel und vielleicht viel zu früh. Vielleicht wären die Dinge auch so geklärt worden. Aber bitte: Stefan hat eine englische Keimformprojektseite im Wiki angelegt, Helmut Leitner hat eine Diskussion zum Thema Keimform in Form einer eigenen Seite angelegt. Wenn ich also jetzt Stefans Position einnehmen soll, dann würd ich sagen, Stefan hat das als störend empfunden und daher diese Initiative als Projektmaintainer blockiert. siehe "StefanMn pflegt diese Seite".

Außerdem hat er auf privatem Weg als flankierende Maßnahme mir gegenüber seine Unverträglichkeit mit Helmut Leitner artikuliert: der sei ja ohnehin bloß wegen meines Wunsches hier im OekonuxWiki unterwegs. Um ein öffentliches Aufheben und eine weitere Beschädigung von oekonux zu vermeiden solle ich Helmut doch bitten, seine Aktivitäten in Oekonux einzustellen. Helmut liefere nicht wirklich konstruktive Beiträge und sei in die Oekonux-Projektstruktur nicht wirklich konstruktiv einzubinden. Alle weiteren Details sind nun wirklich privat.

Ich habe diesen Wunsch Helmut mitgeteilt. Der hatte ohnehin Stefan schon einmal angeboten, sich komplett aus oekonux zurückzuziehen. (siehe unten -->11.3.) Sein einziger Wunsch ist allerdings eine öffentliche Stellungnahme von Stefan, in der er diesen seinen Rückzug verlangt. Ich vermute (jetzt bin ich wieder auf der Seite der Vermutung) daß Stefan dieses öffentliche Vorgehen nicht mag, weil er sich fürchtet, daß dann ein regelrechter argumentativer Krieg (und weiterer Noise, den wir ohnehin schon zur Genüge haben) losbricht.

Ich denke Stefan (viellleicht denke ich da falsch oder ich denke auch zuviel, aber das ist eben noch ein wenig das Resultat von Thomas Vorschlag, sich da ein wenig reinzudenken) hat da zuviel Angst. alles was passieren wird, ist daß sich Helmut höflich zurückzieht, plus noch eine Kleinigkeit: daß ich mich ebenfalls aus Oekonux weitgehend zurückziehe plus vielleicht noch einige andere. Was dem Vorhaben, die in Huetten begonnen Diskussionen in Oekonux hzu integrieren nicht sehr förderlich sein wird. Ich habe dieses Vorhaben in Hütten nach Kräften gefördert, bin aber der Meinung, daß eine technische Diskussionsplattform, in der der Maintainer zugleich ohne sich der Schwere des Schritts bewußt zu sein und dies öffentlich zu dokumentieren dermaßen Kontrolle über den Inhalt ausübt, eine äußerst problematische Sache ist - eben eine Umgebung aus der man sich dankend zurückzieht.

Das fällt mir nicht leicht: ich kenne Stefan Merten als einen der integersten, gewissenhaftesten und konsequentesten Netzwerker, dessen persönliche Qualitäten ich sehr schätze. Er hat eine bewundernswerte Projektmaschinerie aufgebaut, sich persönlich dabei fast aufgerieben und verausgabt, unendlich viel Zeit und Energie investiert und immer wieder kreative Lösungen gefunden - fast im Alleingang. Ein Traum von Partner und jemand mit dem ich wirklich gerne gearbeitet habe, weil er die coolness hatte die ich nicht habe. Aber auf der anderen Seite steht eben eine fast dogmatische und eifernde inhaltliche Position, die sich nicht gerne relativieren läßt: daß Freie Software DIE Keimform einer nachkapitalistischen Gesellschaft sei. Alle skeptischen Nachfragen, alle Hinweise auf quer liegende Fragestellungen, auf die Notwendigkeit der Einbeziehung anderer Erfahrungsbereiche werden als störend empfunden. Und weil sich diese skeptischen Nachfragen naturgemäß häufen, je weiter wir in die Thematik von Oekonux vorgedrungen sind, weil wir alle prinzipiellen Positionen schon geklärt haben, kommt jetzt die Tendenz, diese Häufung zu personalisieren, noch stärker zum Tragen.

Das war jetzt mein Standpunkt, wie solls denn jetzt auch anders sein. Franz

HelmutLeitner: Meine Beschäftigung mit Wikis bringt mich viel herum und ich versuche Wissen und Erfahrungen zu sammeln und weiterzutragen. HonigBiene ist das dazugehörende Muster. Sammeln und bestäuben. Paradoxerweise wollen das die wenigsten. Niemand will belehrt werden, das ist schon klar. Wenige wollen aber Reflektion über das was geschieht und wenige wollen hören, was sich andernorts bewährt hat. Um trotzdem beizutragen und das Gelernte an vielen Orten in Beziehung zu setzen, bleiben nur bestimmte Möglichkeiten und Rollen. Eine der wenigen für mich praktikablen Rollen ist die des interessierten Außenstehenden (der deutlich keine Führungsrolle anstrebt), wo ich konstruktives und provokatives Verhalten so abwiege, dass es sowohl der Community als auch mir Entwicklung ermöglicht. Meist gelingt mir das so, dass man mich nicht missen will, obwohl man unter meiner provokativen Seite mitunter leidet. Wenn man das nicht will, nehme ich mich zurück, besuche andere Orte, investiere und lerne woanders, komme vielleicht nach einem Jahr mit leicht verändertem Verhalten und anderen Anliegen zurück (kein dramatischer Abschied). Es gibt viele Blumen und die meisten schließen ihre Blätter nicht, wenn eine Biene kommt. Stefan ist hier der Gastgeber und wenn er mich nicht will, dann ist das für mich überhaupt kein Problem, ich empfinde das nicht als Abwertung meiner Person. Kann natürlich auch sein, dass er die Rolle als Gastgeber von sich weist, dann ist allerdings seine Meinung (in Bezug auf seine Ablehnung mir gegenüber) für mich irrelevant. Dann müsste eine glaubwürdige Gruppe von Teilnehmern, die Interessen des OekonuxWiki vertreten und statt ihm sprechen. Ist das wieder provokativ? Aber es ist doch euer Ort und indem ich eine legitimierte Stimme fordere und respektiere, verweise ich auf ein latentes Grundproblem, dem sich irgendjemand stellen muss.

Stefan schweigt, weil er in alten, unbrauchbaren Verhaltensmustern verhaftet ist. Er will kein formaler Herrscher sein, erwartet aber, dass er als "heimlicher König" respektiert wird. Er sieht seinen Status so hoch über mir, dass er mich ignoriert, um nicht an Würde zu verlieren. Das ist auch Foren-Verhalten: missverstandenes "don't feed the trolls". Im allgemeinen Leben ist starkes Status-bezogenen Verhalten gestrig. Es muss aus eurer Sicht gestrig sein, weil Status ist eine Form von Herrschafts-, Besitz- oder Eigentumsanspruch. Online muss man sich seinen Status jeden Tag neu bestätigen, man kann nicht auf ihn pochen. Wikis leben aus Kommunikationsbereitschaft. Wer schweigt, hat das Feld anderen überlassen, existiert nur als Schatten. Heutige Zeiten brauchen unkomplizierteres Verhalten, schnellere Kooperation auf Grund größerer Offenheit der Interessen und Positionen, Vertrauensvorschuss. Entschuldigt, jetzt bin ich in die Rolle des Lehrers verfallen. Will ja keiner hören.

Franz: Nun, Stefan hat vielleicht ein Protokoll eingerichtet, von dem er erwartet daß sich andere Leute daran halten: Beteiligung an der oekonux - Projektliste, kollektiver und formalisierter Entscheidungsprozeß. Ich denke aber das ist bei weitem nicht ausreichend, und ein Wiki Forum für Wiki Probleme ist spontan entstanden. Vielleicht ist das noch nicht voll anerkannt oder ins Bewußtsein gedrungen. Stefan schweigt, weil er eine "geräuschlose Beendigung" Deiner Teilnahme wollte. Aber das ist schon eine Art mit Menschen umzugehen, die ich entwürdigend finde. (Da Du beschlossen hast eine öffentliche Begründung zu fordern ist Stefans Wunsch beim besten Willen nicht erfüllbar. ich habe diesen Wunsch respektiert, ihn aber zugleich auch zu meinem Rückzugsgrund aus Oekonux gemacht). Vielleicht wäre es gescheiter, gleich ein "Eintritt Verboten" Schild über dem Wiki aufzuhängen und alle Leute auf einen formellen community Mechanismus zu verpflichten. Sollte wohl auch so geschehen wenn ich mir ansehe wie die Dinge sich hier entwickeln. Ich denke man kann sich nicht auf "heutige Zeiten" berufen, verschiedene Leute wollen verschiedene Protokolle ihres sozialen Umgangs. Hat Vor- und Nachteile. Alles was ich weiß: diese Formalisierung ist genauso selektiv wie jede andere und kann sich nicht besser legitimieren. Auch die Angewohnheit, auf der Projektliste in Englisch zu schreiben und dort alles entscheiden zu wollen. Vielleicht mögen das manche Leute, mir geht es zu weit.......Und die von Stefan selbst - übrigens uneditierbar (!daher:) dekretierte Wikiquette widerspricht dem, weil sie eine Anmeldung imWiki auch als genügenden Grund erachtet alles editieren zu können - und hat allerdings eine Vorgangsweise, wie er sie Dir gegenüber angewandt hat, ziemlich ausgeschlossen: Generell Hinweise auf der Seite beachten, es wird keine Beschränkung erzwungen, aber man sollte nicht leichtfertig die Wünsche anderer ignorieren. Nun ja, Stefan wird sagen es war nicht leichtfertig. Aber wer entscheidet darüber? Stefan hat mir gegenüber zugegeben, daß die Konfliktkultur in Oekonux eigentlich null - nada ist. Aber hat nicht der Maintainer und das Community Design etwas damit zu tun?

Helmut: Ich denke, man soll diese Dinge nicht persönlich sehen, ich sehe Dinge als "fehler" aber nicht als "entwürdigend". Protokolle kommen aus dem höfischen Herrschaftszerimoniell. Wenn ein technisches Protokoll Sinn macht, ist es im allgemeinen Interesse. Ein überflüssiges Protokoll ist wie lästige Bürokratie, wie willkürliche Obrigkeit. Man beugt sich ihr nicht, wenn man nicht muss oder zu dumm für Widerstand ist. Die Oekonux-Community hat wesentlich ein deutsches Herz. Sie in ein englischsprachiges Korsett zu bringen, entsprach vielleicht dem allgemeinen Wunsch nach globaler Bedeutung und Internationalität, stellt aber eine Selbst-Überforderung dar. Das ist die Entwicklung eines Systems von einer Schwäche, statt von einer Stärke. So, als würde man bei einem Baum die Blätter gießen statt der Wurzeln. Auch in der global villages community gedeiht das DorfWiki, während das parallele englischsprachige Wiki, obwohl in den Rahmen von OurCulture eingebettet, ein Schattendasein fristet. Warum ist das so? Warum hat sich das FreieGesellschaft-Wiki als deutschsprachige Alternative abgespalten und sich nicht ein englischsprachiges Alternativsystem gebildet?

Franz Leider wird sie Situation umso schlimmer, je länger sich Stefan nicht meldet. Dieses Schweigen ist eigentlich auch eine ganz klare Botschaft...und es macht mich, der ich keineswegs zu übetriebener Aggression im Alltag reagiere, schön langsam sehr ärgerlich. anyway. Ich mach noch mal einen Vermittlungsvorschlag. So wie HGG seine WAK kommentare unter HGG/ abgibt könnte ja auch Helmut zur Keimformthematik Stellung beziehen, in seinem Namespace. So etwas hätte ich vielleicht als Maintainer dieses Wikis gemacht, wenn ich wirklich die Intention gehabt hätte das Thema für eine konsensuale Seite zu reservieren oder eine Paralleldebatte zu verhindern (was ich an sich, da stimme ich Helmut zu, für kontraproduktiv finde). Ich legs als Vermittlungsvorschlag auf den Tisch obwohl ich eigentlich nicht mehr viel Hoffnung habe. Dieses Schweigen ist so ein Skandal, es hat die deutsche Liste kaputt gemacht, es macht jetzt oekonux als Ganzes - zumindest für mich - kaputt.

Franz: Hübsch daß das Wiki behübscht wurde. Aber das ist kein Ersatz dafür daß menschlich hier was nicht in Ordnung ist. Thomas, wie gehts Dir denn jetzt mit Deinem Vorschlag?

Thomas: Das ganze ist ein Anfang. Ich habe gerade lange mit Stefan Merten telefoniert. Er braucht noch eine Weile für eine Antwort. Ich verstehe, dass Du sehr aufgebracht bist. Ich sehe das ganze jedoch als eine Chance, vieler der in Oekonux schwelenden Konflikte zu klären, und bitte Dich um wohlwollende Geduld.

Stefan: Die private Mail, die ich Franz geschrieben hatte, hatte ich in größter persönlicher und in gewisser Hinsicht fast schon existentieller Not geschrieben - und das stand auch da drin. Ich hatte Hilfe von jemand erwartet, den ich als Freund empfunden hatte - sonst hätte ich es nicht getan. Ich empfinde es so, dass dieser Vorgang als weitere Attacke gegen mich verwendet wird. Das enttäuscht mich sehr und meine Vertrauensbasis zu Franz, der sehr genau weiß wie ich zur Veröffentlichung privater Kommunikation stehe, ist tief erschüttert. Na gut. Ich sehe, dass Franz das so gewählt hat und muss wohl zur Kenntnis nehmen, wie niedrig seine Beißhemmung mir gegenüber mittlerweile geworden ist. -- StefanMerten 2006-08-21 19:16:45

Nach diesem Affront habe ich eine Auszeit gebraucht. Ich wollte einigermaßen sicher sein, nicht blindwütig zu reagieren. Ich habe über diesen ganzen Vorgang nachgedacht und ich glaube, dass meine Not-Mail an Franz sowie seine Reaktion eigentlich Teil eines Konfliktes sind. Na ja, eigentlich simpel, aber im Überschwang der Gefühle nicht ganz einfach zu erkennen. -- StefanMerten 2006-08-21 19:16:45

Ich begrüße Thomas' Initiative sehr. Ich habe wiederholt auf [pox] - und übrigens auch in besagter Mail - bedauert, dass wir keine Konfliktlösungskultur in Oekonux haben. Thomas' Schritt geht m.E. auf jeden Fall in die richtige Richtung, auch wenn ich nicht glaube, dass die vorgeschlagenene Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt die Richtige ist. Im Gegensatz zu Franz glaube ich, dass es für einen solchen Schritt eigentlich viel zu spät ist. -- StefanMerten 2006-08-21 19:16:45

Ich würde mich gerne Thomas' Sichtweise anschließen, dass das Ganze ein Anfang sein könnte. Ich würde gerne diesen Anlass nutzen, um nun auch wirklich mal eine Konfliktlösung in Oekonux zu versuchen. Da eines der Konfliktfelder in Oekonux zwischen mir und Franz kristallisiert - auch wenn es insgesamt wohl mehr Personen betrifft - und es gerade offen zu Tage tritt, würde ich gerne zunächst dieses Konfliktfeld angehen. Jede inhaltliche Auseinandersetzung scheint mir vor einer Konfliktlösung sinnlos. -- StefanMerten 2006-08-21 19:16:45

Ich hätte auch Vorschläge, wie wir das auf die Schienen kriegen könnten und würde mich insbesondere freuen, wenn wir beide da auch Hilfe von einer oder zwei dritten, möglichst neutralen, am besten sogar externen Personen kriegen könnten. Aber bevor ich mich dazu auslasse, würde ich Franz gerne fragen, ob er grundsätzlich dazu bereit ist, eine Konfliktlösung mit mir zu versuchen. Franz? -- StefanMerten 2006-08-21 19:16:45

Franz: Natürich möchte ich diesen Konflikt lösen, es ist doch aus obigen Zeilen klar geworden daß mir dran was liegt und auch an Dir als Mensch. Aber je öfter ich mir Deine mail durchgelesen habe um so mehr sind die Dinge bei mir in einer Form angekommen, die ich absolut nicht als "freundschaftlich" verstand und verstehe. Ich werde Dir das privat zurückspiegeln, wie wenig freundschaftlich dein Ton war und wie sehr er mein Vertrauen erschüttert hat. Ich war schon versucht hier mehr hinzuschreiben, aber ich probiers mal wirklich privat. Über das Verhältnis von privater und öffentlicher Kommunikation sollten wir uns allerdings nochmal getrennt unterhalten.

Deine Vorgangsweise im Wiki ist aber noch eine zweite Sache, die war eine Ebene außerhalb der mail, denn sie war öffentlich. Hier hast Du gegen alle guten Sitten der von Dir aufgestoßenen Wikiquette verstoßen. Auch hast Du Helmut nicht geantwortet und Dein Vorgehen nicht begründet. Sorry Stefan, Menschen und ihre Äußerungen sind keine Software - Bugs die Du einfach "fixen" kannst. Es bedarf der Argumentation, gerade angesichts eines solchen Eingriffes. Und wenn sie ausbleibt, dann ist das eine gröbere Mißachtung als der Eingriff selbst. 2017-06-29 07:22:54

Stefan: Ich muss eins richtig stellen: Ich habe nie eine Wikiquette aufgestellt und die Seite, auf die du dich beziehst gehört zum Lieferumfang von MoinMoin - was aus dem entsprechenden Kommentar auf der Seite auch hervor geht. Aber wo ich sie jetzt lese: Schau' doch mal bitte in diese Wikiquette und wer genau die Homepage von AnnetteSchlemm angelegt(!) hat...

Anyway - die Vorgehensweisen im Wiki - meine, deine und Helmuts - sind m.E. Bestandteil dieses Konflikts. Ich werde sie daher im Interesse einer Konfliktlösung vorerst nicht weiter kommentieren.

Was die Konfliktlösung betrifft: Ich freue mich, dass du darauf einsteigen möchtest. Wie du schon vermutet haben wirst bin ich der Meinung, dass ein solcher Konfliktlösungsprozess in einem nicht-öffentlichen Rahmen statt finden sollte, nein sogar muss wenn er irgend einen Sinn haben soll. Die öffentliche Bühne trägt Aspekte in einen solchen Prozess, die ihn von vorne herein torpedieren - z.B. die Möglichkeit eines öffentlichen Gesichtsverlusts, der in einem kleinen, garantiert verschwiegenen Umfeld so nicht besteht. Ich würde auch nur in einen solchen Prozess einsteigen, wenn eisern(!) zugesichert würde, dass alle Beteiligen an so einem Prozess diese Dinge auf immer für sich behalten. Ich denke allerdings auch, dass das konsensuelle(!) Ergebnis eines solchen Prozesses öffentlich gemacht werden sollte - wie immer es auch aussieht.

Da der Konflikt schon weit fortgeschritten ist, glaube ich nicht, dass es sinnvoll ist, wenn wir beide "ungebremst" miteinander kommunizieren. Ich möchte daher vorschlagen, dass wir uns jeder einen "Anwalt" nehmen und erst mal diese beiden miteinander kommunizieren lassen. Es kann notfalls auch eine Person sein, aber zwei wären besser. Es sollte sich um Personen handeln, die nicht direkt in diesen Konflikt involviert sind, zu denen wir jeweils ein Vertrauensverhältnis haben und wir sollten auch dem Anwalt der Gegenseite zustimmen können. Noch besser wären ganz externe Personen, aber die sind teuer und langwierig - könnte aber vielleicht Sinn machen zu erwägen.

Aufgabe der Anwälte wäre zunächst mal, die Sichtweisen, Verdächtigungen, Anschuldigungen von ihrer eigenen Seite entgegen zu nehmen, zu sortieren und dann untereinander gemeinsam zu erwägen. Sie sollte dann vom Anwalt der Gegenseite vorsichtig an die jeweilige Gegenseite kommuniziert werden. Das kann durchaus ein mehrstufiger Prozess sein. Damit soll erreicht werden, dass wenigstens mal offen ausgesprochen wird, was da seit geraumer Zeit so vor sich hinschwelt. Gleichzeitig sollte das in einer Form geschehen, die die andere Seite möglichst auch annehmen kann - deswegen das vorsichtig und die Anwälte. Damit wäre aus meiner Sicht eine Grundlage geschaffen, auf der dann überlegt wereden kann, wie es weiter gehen soll. Ab da werden die Anwälte dann auch tendenziell unwichtiger.

Wenn du diesen Vorschlag so oder so ähnlich akzeptierst, müssten wir als nächsten Schritt Anwälte finden, auf die wir uns einigen können. Die Kommunikation dürfte in diesem Setting am einfachsten per Mail abgewickelt werden. -- StefanMerten 2006-08-22 18:26:56

PS: Habe ich mir alles nicht selbst ausgedacht, sondern ist als Mediation bekannt. Gerne übrigens auch von AnarchistInnen genommen.

Thomas: Stefan, ich hatte in unserem Telefonat darauf hingewiesen, dass ich auch einen systemischen Konflikt als eine der Ursachen für den Streit ansehe. Magst Du dazu noch was schreiben ?

Franz Stefan, ich habe nicht das Gefühl daß wir nicht direkt miteinander reden könnten. Sollten wir nicht einfach telefonieren?

Helmut: Ich denke, dass Online andere Gesetzmäßigkeiten zum tragen kommen als im realen Leben, hat man doch kaum Kontrolle über die betroffene Öffentlichkeit bzw. was die Leser denken. Wenn also in einem einfachen Konflikt nur über Mittler hinter garantiert verschlossenen Türenkommuniziert werden soll, was soll dann der Leser anderes denken als Kommunikations- oder Konfliktunfähigkeit? Wenn mehr von Statusängsten und Gesichtsverlust von Einzelpersonen die Rede ist, als von den Inhalten und Visionen von Oekonux? Wer kann da glauben, dass ein Gesichtsverlust nicht schon stattgefunden hätte? Andererseits ist die Online-Öffentlichkeit mehr an Gegenwart und Zukunft, als an der Vergangenheit interessiert. D. h. wenn in - sagen wir mal - fünf Jahren die Oekonux-Idee an Bedeutung gewonnen haben sollte, dann wird niemand nach den Konflikten fragen. Und wenn die Oekonux-Idee versandet oder von einem anderen Projekt (vielleicht sogar unter Entwendung von Konzepten) overhyped und gekillt sein sollte, dann wird man immer den Führungsfiguren die Schuld geben, unabhängig von den Details. Es ist also (imho) ein Fehler, der allgemein oft gemacht wird, auf so lächerliche Details wie persönlichen Status oder Reputation Zeit und Energie zu verschwenden - das müssen angenehme Nebeneffekte sein, die sich - quasi ungewollt - einstellen. Es zählt die Community und die Visionen und der Dienstleistungsnutzen (z. B. als Forschungs- Lern- oder Entfaltungsraum), der für die Teilnehmer erbracht werden kann.


2006-08-16

Heute hab ich versucht unter Wikiquette nachzuschauen, wie das geht daß jemand ohne Diskussion eine Seite die jemand anders angelegt hat einfach als die seine übernimmt. Hab aber leider nichts dazu gefunden. Franz

2006-08-04

Die Sache mit der Keimform sollte hier diskutiert werden. FranzNahrada

Daß hier in 12 Tagen nichts geschrieben wurde (hätt ja jemand fragen können was meinst Du damit) ist bezeichnend. vielleicht hab ich wirklich zu sanft formuliert. siehe Eintrag vom 16.8. FranzNahrada2017-06-29 07:22:54

Thomas: Es kann aber auch sein, dass dieses Forum kaum rezipiert wird.

2006-07-25

Durch Huetten06 kommen jetzt auch neue Leute in dieses Wiki und wollen es verwenden. Darunter einige, die noch nie mit Wikis gearbeitet haben. Was mir dabei wirklich Sorgen macht ist die Default-Syntax von MoinMoin. Die ist einfach Mist - wie eigentlich alle Wiki-Syntaxen. reStructuredText ist logischer, mächtiger und fehlerfreier. Für Neulinge ist es genauso leicht oder schwer zu lernen, wie die Default-Syntax - eher leichter weil logischer und auch besser dokumentiert. Andererseits ist MoinMoin an einigen Stellen eben schon auf seine eigene Syntax festgelegt - leider. Ich will's aber nochmal zur Dikussion stellen: Sollten neue Seiten als Richtlinie in reStructuredText verfasst werden? -- StefanMerten 2006-07-25 06:47:07

2006-06-30

Wikis gehen wieder :-) . -- StefanMerten 2006-06-30 08:00:47

28. Mai 2006

Ich habe gerade ein neues Macro installiert, mit dem tiefe hierarchische Seitenstrukturen nett angezeigt werden können. Näheres auf wiki:En:OekonuxWiki/Help/GeneralFAQ.

Beispiel:

-- StefanMerten 2006-05-27 22:47:01

7. Mai 2006

an s.mn. - ich kann echt nicht verstehen, warum du in ox nix mehr sagst, denn du bist der ox-maintainer. klar es hat auch was, wenn die dinge einfach so laufen, aber dann könntest du wenigstens sagen, dass du die dinge in ox einfach so laufen lässt... k. 0705

2. April 2006

Ich habe da noch ein neues Feature entdeckt, mit dem beim Editieren Abkürzungen verwendet werden können. Siehe StefanMerten/MyDict. Damit kann z.B. einfach [@ FG @Hauptseite] geschrieben werden (ohne die Leerzeichen) und das expandiert dann brav zu [wiki:FreieGesellschaft:Hauptseite]. Damit können einige längliche Sachen etwas angenehmer und weniger fehleranfällig editiert werden.

Leider muss wohl jedeR seine eigene Abkürzungsseite unter UserName/MyDict anlegen. Aber die obige Seite kann als Vorlage verwendet werden.

Ich glaube, dass das Feature nicht wirklich dokumentiert ist :-( . Ich habe es per Zufall im Code entdeckt. -- StefanMerten 2006-04-02 20:02:48

19. März 2006

Da nun tatsächlich jemensch ein FAQ zu diesem Wiki pflegt frage ich nochmal: Soll dieses FAQ in die Reiter, die auf jeder Wiki-Seite drauf sind? Momentan stehen da Links zur Einstiegsseite (OekonuxWiki), drei weitere Links und die aktuelle Seite. Das ist aber ziemlich beliebig konfigurierbar. Einen Link auf ein FAQ für dieses Wiki fände ich sehr nützich, da die Wahrscheinlichkeit ihn zu entdecken dann relativ groß ist. -- StefanMerten 2006-03-19 14:35:32

macht sinn. FN 19.3.

18. März 2006

Nichtkommunikation ist auch eine Form der Kommunikation. Dies nur zum kommentarlosen Entfernen von Postings in einem thread.... FN, 18.3. 10:07

Schweigen lässt viele Möglichkeiten der Interpretation offen. Der Schweigende - in dem Fall StefanMerten - kann sich nicht aussuchen, wie die Leser sein Schweigen interpretieren. Schweigen als "Ignorieren" ist eine Forum-Verhaltensform, mit der man Leute bestraft, die der eigenen Kommunikation "nicht würdig" sind. In Foren hat das eine gewisse Logik, weil man nur so dem systembedingten recyclierten Streitereien entkommt. In Wikis ist das anders, weil nur das, was ausdiskutiert und klar lesbar niedergelegt ist, die Sachlage klärt und die Diskussionen beendet. In Wikis ist Schweigen eine geistige Bankrotterklärung oder ein Rückzug aus Schwäche. So sind die Kulturen verschieden. -- HelmutLeitner 2006-03-18 10:13:05

11. März 2006

Stefan, ich hätte dir gerne ein Nachricht auf dein Homepage gestellt, wie das in Wikis üblich ist, aber sie ist "immutable", also schreibe ich sie hierher. hl

Ich fühle mich hier im OekonuxWiki nicht wohl, nicht von dir akzeptiert bzw. respektiert. Ich fühle mich teilweise indirekt angesprochen, wenn du über "Fremde" sprichts, teilweise ignoriert wie unten, wo du ein Gespräch einfach nicht fortführst. hl

Wenn du möchtest, dass ich nicht hier schreibe, dann wäre es menschlich angenehmer, das einfach zu sagen. Ich bin so oder so nicht beleidigt, sondern schätze die Klarheit. Jeder Community / Gründer muss für sich wissen und entscheiden, was und wer einen Wert für sie darstellt und was nicht, d. h. Genzen ziehen.

Ich bin gekommen, weil FranzNahrada das vorgeschlagen hat.

Ich habe auch eine dicke Haut, also bringt mich dein Verhalten auch nicht auf die Palme, obwohl ich es für eine Führungsfigur unangemessen finde. Soll ich weiter hier sein, oder nicht? Möchtest du, dass der BVW-Teil weiter hier existiert oder sollen wir uns um eine Absiedelung kümmern? Sag mir bitte, was dir am Herzen liegt und was du wirklich willst.


-- HelmutLeitner 2006-03-11 09:56:07

Stefan, ich kann dich gut verstehen. Aber deine Prominenz innerhalb der Oekonux-Community, deine administrative Machtposition, die dir zugeschriebene Führungsrolle kannst du nicht einseitig ablegen. Auch Listen, mit ihren wertvollen Adressbeständen, sind Machtinstrumente. Mehr als Wikis das sind. Vieles hier im Wiki, etwa die unkommentierbare Produktauswahl, dein "dieses Wiki wollte ich ja nie" und "lies doch [pox] wo ich bin", signalisiert deinen Herrschaftsanspruch. Deine knorrige Unfreundlichkeit ist typisch für alte, frustrierte Monarchen. Das, was du dazu schreibst, ist in dem Zusammenhang sekundär.

Bei der Oekonux-Bewegung kann ich als Außenstehender zwei Dinge beobachten, die IMHO der Entwicklung hemmend entgegenstehen: Den wirklich Linken (auch meinem engen Freund FranzNahrada) genügt es völlig, dass Oekonux das Ende des Kapialismus verheißt - da ist jede eingehende Beschäftigung mit Mechanismen und ihre Übertragung schon fast ein hinderliches Beiwerk der Verheißung. Andererseits ist ein neues Wirtschaften - von dessen Notwendigkeit ich auch überzeugt bin - nicht aus einer einzigen Idee (z. B. Oekonux) zu erwarten. Diese Zentralreduktionen sind eine fatale Vorliebe des eindimensionalen menschlichen Denkens.

-- HelmutLeitner 2006-03-13 07:28:57

Helmut das ist eine leicht frivole und provokante Äußerung die Du da machst. Das mag Dein Eindruck sein, aber der erklärte Zweck der Oekonux Community ist es, genau die Mechanismen und ihre Übertragungsmöglichkeiten zu studieren, die eine positive Veränderung des offensichtlich dysfunktionalen Wirtschaftssystems herbeiführen können. Oekonux ist ja auch in dem Sinn keine Idee, sondern ein Forschungsvorhaben das sich auf die Übertragbarkeit der Mechanismen freier Softwareentwicklung fokussiert. In dem Sinn hast Du natürlich recht, daß der Fokus vielleicht zu eng gewählt ist und dass das zunehmend störend auffällt. Wir kennen jetzt schon einiges von der Freien Software, wir wissen wie sie im Grunde funktioniert und zum Teil auch nicht so gut funktioniert, und ich erwarte mir daß er Fokus verbreitert wird, um gerade neue Mechanismen, die bei der Entstehung strukturähnlicher Formen in anderen Bereichen Hilfestellung aufnehmen, genauer anschauen zu können. Das Hoororbild vom Oekonuxi, der auf der Basis der Gleichung "Freie Software = GUT" sich immer mehr anmaßt, Versuche in anderen Bereichen zu be- und verurteilen, ist zumindest nicht meines. [FranzNahrada]

Franz, wahrscheinlich tue ich dir teilweise unrecht, aber du hast dich auch in den Jahren schrittweise verändert. Je mehr sich deine Visionen materialisieren, um so weniger Gewicht haben "reine Visionen" und umso süßer schmeckt "die Realität". Ich kann behaupten, dass ich noch nie einen Text gesehen habe - das bedeutet nicht dass solche nicht existieren - in denen Oekonux-Teilnehmer OpenSource-Projekte beforscht und mit ihren positiven und negativen Aspekten beobachtet und beschrieben hätten. Der Weg der OS-Projekte ist doch mit Leichen gescheiterter Maintainer gepflastert. Es wäre sinnvoll zu begleiten und zu helfen. Im DseWiki gibt es einige Seiten zum Thema "wie macht man ein OS-Project richtig?" ... Ziel der Entwickler ist primär berühmt und über die Reputation reich zu werden, nicht der Gesellschaft zu nützen. Und Konkurrenzkampf spielt selbstverständlich ein Rolle, ist sogar beinhart. Nur die besten Projekte bekommen in diesem Ausleseverfahren Aufmerksamkeit und eine Chance. Da gibt's das "Grundprodukt verschenken - Dienstleistung und Zusätze verkaufen" das gar nicht so unmarktwirtschaftlich ist. Da gibt's das "Open Source mit Augenzwinkern". Diese Aspekte haben dich und viele andere Idealisten nie interessiert. Sie sind weitgehend verdrängt und nicht dargestellt worden. Also kann von Forschung imho nicht die Rede sein. -- Sollte das ansatzweise stimmen, dann bedeutet das für mich aber keineswegs ein negatives Werturteil zu Oekonux oder seine Community, sondern vielmehr, dass noch viel unangetastetes Potential zur Umsetzung existiert. Dass solche Potentiale schwer ausgeschöpft werden können, und dass alles schwieriger ist und länger dauert als man wünscht, ist schließlich eine Normalität. -- HelmutLeitner 2006-03-15 17:48:34

Einmal abgesehen davon daß Du ohne es zu wollen selber ein sehr abwertendes Urteil triffst...- "Diese Aspekte haben dich und viele andere Idealisten nie interessiert. Sie sind weitgehend verdrängt und nicht dargestellt worden." - die Wahrheit ist vielmehr daß ich sogar auf der Euro CMG den best speakers award gewonnen habe weil ich dort einen sehr leidenschaftlichen Vortrag über das involvement der Business Community in Open Source und Open Content gehalten habe. Ich habe mich gerade aus dem Grund auch mit Frithjof Bergmann beschäftigt weil er "New Work Enterprises" gründen wollte. etc.pp. - ....so ist doch was dran an dem was Du sagst, aber vielleicht gibt es auch die Wahrnehmung daß andere Communities und Institutionen diese Aufgabe weit besser wahrnehmen können als Oekonux. Wenn ich aber dann auf Open Source Portalen wie dem kürzlich eröffneten Linux Portal für Maschinenbauer lese daß es rationell ist den eigenen Kontext "wie unter Windows" proprietär zu halten, dann sehe ich daß ein weitgehend instrumentelles Bewußtsein und Verhältnis zu FLOSS existiert. Gerade dagegen ist die Oekonux Community angetreten indem sie die Frage gestellt hat ob nicht Open Source (und ich verwende den Begriff jetzt absichtlich unscharf) eine neue Produktionsweise ankündigt die eine expansive Dynamik mit sich bringt. Sie hat die Aufmerksamkeit wirklich weniger auf die Aspekte gelegt, wie sich im Alten behaupten, und mehr auf die Aspekte, was ist das strukturell neue das Erweiterungsfähig ist. Dadurch ist zeitweise ein abstraktes Bild entstanden, da hast Du recht. Ich habe selbst Debatten mit verschiedensten proprietären Softwareherstellern geführt und ihre Probleme studiert, ihr Wissen in gemeinfreie Formen überzuführen. Dabei stand immer noch der Aspekt der Behauptung in der Konkurrenz (wenn Du kein Monopolist sein kannst heb das Monopol auf) im Vordergrund und nicht die enormen strukturellen Benefits der neuen Produktionsweise. Das historische Verdienst der Oekonux - Community ist es gerade, diese erstmals ohne idealistischen Hintergrund formuliert zu haben - sie existieren bereits und sind wirksam, denn die Konkurrenzvorteile alleine würden die Struktur niemals tragen. Unzufrieden bin ich allemal mit der Selbstbezüglichkeit des Projektes, dem immer noch ein gewisser Hang zur akademischen Praxisferne zueigen ist. Ich für meinen Teil wollte das Problem auf mehrfache Weise lösen:

Beide Vorhaben sind nach knapp 2 Jahren - nein, nicht einmal grandios, sondern einfach: - gescheitert. Die Liste diskutiert nach wie vor hahnebüchenen Unsinn - Predators und Producers, Nehmer und Lasser und wie die ideologischen Gut-Böse Schemata sonst heißen - während die inhaltliche Arbeit total stagniert. meine Aufrufe sind offensichtlich nicht einmal verstanden geschweige denn diskutiert worden. FN, 18.3., 9:53

6. März 2006

Helmut: Stefan, das entscheidene scheint mir in solchen parallel-Situationen, dass das Wiki seine Rolle als Repository wahrnimmt. Das heißt, es muss jemanden geben, der die eine oder andere Oekunux-Liste liest und hier Notizen macht, Seiten für dort diskutierte Themen anlegt, usw., d. h. das Wiki als Wissensbasis entwickelt. Nur dadurch wird es dann für die Listen interessant und relevant. Dass das funktioniert, haben wir seit Jahren in verschiedenen Foren/Wiki-Kombinationen erprobt. Selbst dort, wo beides nicht in einer Hand liegt. Aber ohne zumindest einen "Sammler" geht es nicht, dann bilden sich einfach verschiedene Sphären, die ihr Eigenleben führen.

Wen meinst du damit? Und welches Wiki? Vermutlich das FreieGesellschaft. Das müsste man dann wohl als Community-Split bezeichnen. Was einerseits bedauerlich ist, andererseits ist es aber ein normaler und legitimer Vorgang im Bereich Freier Software. Also wohl auch für Oekonux. Was waren die Ursachen dafür? War es unvermeidlich? Ist es irreversibel? -- HelmutLeitner 2006-03-08 08:42:11

1. März 2006

Ja; die Vertraege zum Hosten der Domäne sind ausgelaufen, und wir - d.h. der Oekonux e.V. - haben sie nicht verlängert. SMa 2006-02-26 09:06:32

8. Februar 2006

16. Januar 2006

Stimmen denn die Daten auf der seite MaintainerGruppe ? ich denke eher nicht. die seite ist aber nicht zu ändern, da geschützt. warum auch immer ?! karl 1601 1701

14. Januar 2006 (Falsche Konfiguration)

Ich habe gerade festgestellt, dass eine bestimmte Konfigurationsoption falsch eingestellt war. Die Konfigurationsoption betrifft den Seitenschutz über die ACLs. Es war es damit nicht möglich, einen neuen ACL für eine Seite zu setzen - bzw. überhaupt einen. Ich habe das korrigiert und jeder sollte jetzt für jede Seite einen ACL setzen können.

26. Dezember 2005 (Syntax, Wikiwörter)

Es gab mehrere Beschwerden über die Syntax für Links in MoinMoin. Ich kann das grundsätzlich ändern, indem ich ein paar Anpassungen am Code mache. Dazu müsste ich aber wissen, was denn eine als sinnvoll erachtete Syntax ist. -- StefanMertenEdit 2005-12-26 10:05:19

hi s.mn. - die syntax von mediawiki ist den meisten bekannt. also [[ dann das wort die wörter dann wieder ]] - und die tut ja auch hier. just seen. und klaro mag ich auch die WikiWörter :) - aber es geht auch ohne... k. v.2

Lassen wir uns ein wenig Zeit damit, vielleicht involvieren wir Helmut, der hat Jahre darüber nachgedacht und sehr elegante Lösungen hervorgebracht. Franz

12.-27. Dezember 2005 (Diskussion um wiki-Maintainer)

http://www.usemod.com/cgi-bin/mb.pl?FranzNahrada - k. 1212

ich gebe zu bedenken daß das ein alter Diskussionsstand ist. Ich hab heut ein bischen aufgeräumt, aber die Maintainerfrage hier ist nach wie vor ungeklärt. Franz 2012

hi franz, danke! und: dann lösch die falschen daten doch einfach inm meatball-wiki. imho. k. 2ß12

Und sag nochmal öffentlich, dass du dich von der Aufgabe zurück ziehst und damit auch die Aufgabe neu zu vergeben ist. -- StefanMertenEdit 2005-12-26 10:05:19

Ich dachte das hätt ich deutlich gesagt, auch und vor allem in pox....aber ich fühl mich solange nicht ganz wohl dabei solange nicht ein anderer oder ein Team diese Rolle übernimmt. Da ist das irgendwie hängen geblieben. Wenn das das Hindernis ist dann noch mal deutlich: Leute, der Posten ist vakant, ich helf gern ab und zu aus aber kann meine Aufmerksamkeit nicht dauernd hier drauf haben!! Franz 2612

hi franz, ja, ich seh das auch so, dass du es so gesagt hast. was mich halt wunderte war, dass ja wohl von dir die info in meatball ist. und ich fände es halt gut, wenn du _dort_ diese info ändern würdest. karl 2712

nein karl, die Info war nicht von mir, die war von helmut, und gut gemeint, und der schrieb das zu einer zeit ins meatball wiki als das noch irgendwie stimmte. Ich hab mit helmut die sachen besprochen und ich war ja auch sehr positiv gestimmt (um es bescheiden auszudrücken) damals am anfang. aber dann hab ich gemerkt dass es nicht grad die unterstützung gibt die ich mir wünsche (die unsägliche wiki 2 versus wiki 4 kontroverse) , während anderswo mehr weiterzugehen schien (andrius für globalvillages quasi nicht nur ein wiki aufbaute sondern eine ganze online community rundherum) . manchmal konnte ich mir gut vorstellen wie sich stefan fühlt. seine haut ist vielleicht dicker als meine. ich bin froh dass ich jetzt was ins oekonux wiki reintragen kann auch wenns vielleicht darüber schon wieder kontroversen gibt. franz 2712

oki doki franz. vorab: danke für deine zeilen! die tun gut zu lesen - dann noch zu später stunde: ich weiss nicht ob s.mn. so ein dickes fell hat - ich glaub es eher nicht. und ich "sehe" ja auch aus meiner sicht was alles abgeht in ox. wobei ich es halt schon manchmal schade finde, dass weder du noch sonstwer "gross" auf mich hört - hört sich vielleicht härter an als es gemeint ist, aber ich hab einfach keinen bock mehr mein "know how" in die runde zu werfen und es wird wenig davon angenommen... ok, mal sehen, was ich morgen zu meinen obigen zeilen meine. nun ist es schon spät, da schreib ich ab und zu solche dinge... lg karl 2712

ist schön, wenn man das zugeben kann. ich denke mir, daß unsere Probleme schon sehr komplex geworden sind und daß wir vielleicht mal wirklich sowas wie einen "sprint" einlegen müssen (sprich physisches Arbeitsmeeting). Ich finde auch die Entwicklung von FG mit Christian, Thomas und Benni außerordentlich gut, im Gegensatz zu Stefan empfinde ich das als einen produktiven Fork, der nicht leicht rückgängig zu machen sein wird, weil sich ja gerade die Leute dort sammeln die mit den hiesigen Gepflogenheiten weniger anzufangen wußten. Ich finde Christians "GartenPlan" (siehe Hauptseite) aber auch sehr gut, teile Stefans Ansicht daß sowas ein Wiki durchaus strukturieren kann.

Vielleicht ist das mit FG ein Anlaß die Ziele von OX zu überdenken. Die basteln da drüben auch an einem Glossar, mir war das immer weniger ein Anliegen als Oekonux endlich in Richtung Projekte zu bringen. Aber genau diese Verschiedenheit in der Zielsetzung zwischen all den Leuten ist m.E. auch eine praktische Schwierigkeit, das Wiki in eine Form zu bringen. Was mir in Wien 2004 so getaugt hat war die Runde die gesagt hat: wir wollen freie Hardware zum Thema machen und uns voll der Weiterentwicklung dieses Themas widmen. Eigentlich hab ich Wiki immer als dieses Doppelding gesehen, einerseits als "Zusammenfassung" dessen was auf ox gelaufen ist (ja genau, damit es sich NICHT immer im Kreis dreht und Leute das SCHNELLER nachvollziehen können) und andererseits als "Sourceforge" für Projekte. Gut. insbesondere letzteres ist bis jetzt nicht wirklich durchgedrungen und die Wiener Protagonisten sind zum Teil nicht mehr da. Franz 2712

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20. Dez. 2005 - das FG-wiki geht online

http://www.freie-gesellschaft.de/wiki/

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6. Dezember 2005

hi s.ma. warum hast du die seite mit dem artikel gelöscht? würde mich interessieren. lg karl 0612

welchen Artikel meinst Du denn? ich hab unlängst das gelöscht was ich nach dem Vortrag von Christian Wagner / BUKO aufgeschrieben habe, weil der Originalvortrag zur Verfügung steht und ich mir nicht sicher war ob das so ohne explizite Einwilligung des Autors geht. Bei Till Mossakovski haben wir die Einwilligung, bei der Transskription von Wolfgang Pircher müssen wir das noch mit dem Referenten klären... S.MA

Laut dem Speaker-FAQ stehen alle Beiträge automatisch unter GFDL wenn nicht anders angegeben. Es würde mich extrem wundernm, wenn einE BeitragendeR ein Problem mit einer Fassung hier im Wiki hätte. -- StefanMertenEdit 2005-12-08 22:59:36

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hi s.ma. ich meinte halt den den du hier im ox-wiki gelöscht hast. und: liest der wolfang p. denn hier im ox-wiki oder in der ox-list oder der ox-en-list? lg karl.

hi s.mn. ich sehe das ähnlich wie du. wenn leute auf ox3 reden, dann ist eine übernahme von was auch immer in ein ox-wiki doch easy doing. beyond all licence stuff. ok, it is late.... cheers, karl.


1. September 2005

Dies sogenannte definitive Oekonux-Wiki ist aus meiner Sicht definitiv eine Animal Farm. Ein Punkt an dem mir die Animal Farm sichtbar wird, ist der Punkt "Unterseiten". Da gibt es in der Ansichtsversion z.B. von der Ebene "Oekonux" oder "OekonuxWiki" oder ... schön in einem Kästchen eingerahmt die dazu sortierten Unterseiten. Im wiki-editierbaren "Quell"-Text sieht das immer so aus: <nowiki>

</nowiki> die Gleicheren kennen das ja, aber den anderen Tiere wird nichts dazu erklärt. Echt super, Jungs. -- [[ToPu]]

--

Na, ich sag' mal, wer lesen kann ist klar im Vorteil ;-) . Es gibt einen Link in dem Seiten-Framework mit der schönen Aufschrift [[HelpContents]] - wenn du mit auf Deutsch eingestelltem Brauser braust - oder du deinen Account entsprechend konfiguriert hast -, dann heißt er wohl [[HilfeInhalt]]. Da sind fast alle Features dieses Wikis erklärt. Das Feature, dass dir aufgefallen ist, findest du über [[HilfeZumEditieren]] und [[HilfeZuMakros]]. Was dort nicht steht, ist auf http://en.wiki.oekonux.org/OekonuxWiki/Help/GeneralFAQ erläutert - halt in Englisch, damit es alle lesen können. Den Link dort hin findest du auf [[Oekonux]]. Wenn dir eine Frage fehlt, einfach drauf schreiben. Wenn du sonst Verbesserungsvorschläge hast, dann könnten die auch da drauf. Dass es auf diese nützliche Seite keinen Link im Seiten-Framework gibt verstehe ich auch nicht. Als technischer Betreuer hatte ich auf die entsprechende Möglichkeit hingewiesen und als Wiki-Maintainer hätte ich das längst veranlasst. Ich bin aber kein Wiki-Maintainer, sondern mache nicht mehr und nicht weniger, als andere TeilnehmerInnen auch. -- StefanMertenEdit 2005-09-02 13:46:16

28. August 2005

Meine persönlichen Probleme mit der Technik dieses Wikis steigen...es ist leider das am schwersten editierbare und technisch labilste Wiki das ich bearbeite. Stefan und Karl haben wirklich inhaltlich eine Menge weitergebracht und ich beobachte es mit Dankbarkeit, aber das Editieren hier ist ein Graus.... FranzN

zum Beispiel unendlich lange Reaktionszeiten des Systems. Aber heute geht das zur Abwechslung- 7.9. FranzN

--

s.mn.

14. August 2005

Open Source hat mit Gesellschaftskonzepten zu tun. Open Source ist der Praxis gewordene Diskurs um Ressourcen und Vorenthaltung, um Zentum und Peripherie, um Chancengleichheit, Open Source ist, wenn man so will, die Antithese zum Turboliberalismus, die helle Seite der Globalisierung.

--

In der Zeitschrift - http://www.de-bug.de/cgi-bin/debug.pl?what=show&part=texte&ID=3307 - de:bug - gibt es einen Artikel zur Copyrightproblematik.


18. März 2005

Zwei kleine Tipps, falls jemand von euch den Firefox benutzt:

# unter den Mozilla-Extensions findet sich die "Wikipedia 0.5.2" Extension, die auch hervoragend mit diesem Mediawiki funktioniert. # Links in der Werkzeugbox findet sich der Eintrag "Feed". Klickt doch jetzt mal auf den orangen Button in der Statusleiste; ich meine den "Add Live Bookmark for this pages feed". --Kai.Werthwein 01:00, 18. Mär 2005 (GMT)

11. März 2005

In der aktuellen Contraste gibt es einen Schwerpunkt über "Netzwerke und Bündnisse von unten" von Jörg Bergstedt in dem ich einige interessante Ansätze zur Verhinderung von Alienisierung las. Dies passt imho auch zur aktuellen Debatte über die Struktur von OX in der Mailingliste. --ThomasKalka 00:57, 11. Mär 2005 (GMT)

... http://www.opencoop.org/tiki-index.php --Franz

3.Mai 2004

Gestern mit David das Wiki erkundet, um hier vielleicht doch wieder was zu reaktivieren. Wiener Studenten wollen ein "Reference Desk" Projekt machen über freie Projekte und finden daß Wiki dabei sehr nützlich sein könnte.

18. Jan 2004

Irgendwie finde ich mich noch nicht ganz zurecht auf dieser Wiki-Struktur. Es ist noch "ein wenig zuviel" "Wikipedia" in dieser Software, was sich nicht nur am Zusatz zur Titelzeile nach jeder Seite zeigt. Wir wollen sicher keine "freie Enzyklopaedie" machen, das ist irrefuehrend. Auch die Trennung jeder Seite in Hauptseite und Diskussion stört mich. Das mag bei Wikipedia eine Tugend sein, hier kommt es mir echt unnötig vor. Konventionen koennen das ersetzen. siehe http://www.wikiservice.at/gruender/wiki.cgi?Artikel - FranzNahrada

Ich denke nicht, dass die Technik über den Erfolg eines Wikis entscheidet. Diskussionsseiten müssen ja nicht benutzt werden. Ich finde es einen Vorteil, eine stabile Seite zu haben und Kommentare gesondert zu führen. Es sollte später mal eine Konvention geben, welche Inhalte auf eigene Seiten und welche auf Diskussionsseiten gehören.

Wer hat eigentlich das Wiki eingerichtet? Graham? Das sollte irgendwo stehen, mit einer Kontakt-Adresse. Mir scheint, er ist noch dabei.

No, not me - Chris Croome. Graham

OekonuxWiki/Forum (last edited 2006-12-13 20:53:08 by StefanMerten)

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